Es gibt momentan viel zu schreiben über Dropbox, meinen Lieblings Cloud Dienst. So hat der Anbieter gerade seine Terms of Service upgedated (das sind diese ellenlangen Texte welche niemand liest sondern immer nur annimmt) und dabei den Passus geändert, welcher die Zusammenarbeit mit den US Behörden regelt:
As set forth in our privacy policy, and in compliance with United States law, Dropbox cooperates with United States law enforcement when it receives valid legal process, which may require Dropbox to provide the contents of your private Dropbox. In these cases, Dropbox will remove Dropbox’s encryption from the files before providing them to law enforcement.
Dropbox kooperiert also bei Bedarf mit den US Behörden und übergibt diesen die Daten der Kunden. Bisher hatte Dropbox keine solchen Passagen in ihren AGB und mussten das nun wohl ändern was gut zu wissen.
Um es gleich klar zu machen, damit ist Dropbox nicht alleine. Sämtliche amerikanischen Firmen sind wegen den US Gesetzen zu diesem Vorgehen gezwungen, ebenso ausländische Firmen welche in den USA Geschäfte machen.
Ist für mich also definitiv kein Grund Dropbox nicht mehr zu verwenden, aber einer mehr wichtige Daten zu verschlüsseln!

upgedated – was ist daran so schwierig «aktualisiert» zu schreiben.
Auch in der Schweiz sollte dieses Denglisch nicht die Oberhand gewinnen. Es zeugt von niederer Bildung, solche Begriffe zu benutzen, wenn es dafür doch muttersprachliche Begriffe gibt.
Auch wenn es vielleicht cool und hipp ist, die Computer/web2.0- Sprache nach aussen zu tragen, finde ich es traurig. Gerade Leute, des schreibenden Faches, sollten eine Vorbild-Funktionen ausüben …
In diesem Sinne
gehabt Euch wohl
Oliver
Ach: wo wir schon beim meckern sind.
AGBs – man muss ja Gott danken, dass du kein Deppen-Apostroph benutzt hast
Aber AGB ist schon die Mehrzahl. Das ist das Gleiche wie LKW – es gibt keine Lastkraftwagens.
Genau so wenig wie Allgemeine Geschäftsbedingungens.
Naja… ich sollte weiter schaffen.
Naja. “Wichtige” Daten gehören eh nicht auf eine “Dropbox” oder ähnliche Dienste.
@Oliver: Du darfst jederzeit Schreib oder Satzfehler korrigieren (AGB hab ich korrigiert), wirst mich aber nicht von meinem denglisch wegbringen. Ich spreche nun mal so und das Schöne an einem eigenen Blog ist ja, dass ich da schrieben kann wie mir der Schnabel gewachsen ist!
Ich seh das mit der Bildung und Sprache weniger kritisch wie Du, Sprache verändert sich, dass war schon immer so und ist auch kein Problem. Bin froh sprechen wir nicht mehr wie vor 100 jahren
@Gerry: Die Frage welche Daten in die Cloud gehören muss jeder für sich beantworten, dass kann und sollte man nicht generalisieren
@Oliver: Und um der Diskussion um Anglizismen auch noch meinen Senf dazugegeben: “Cool” und “Hip(p)” sind beides Wörter die aus dem Englischen stammen. Dazu kommt noch (wenn wir hier schon einen auf pingelig betreffend einzelnen Buchstaben machen), dass man “eine” (Singular) nicht mit “FunktioneN” (Plural) kombinieren kann
Und zum Thema Dropbox: Daten verschlüsseln ist immernoch die beste Lösung.
So long
Timo
Und womit verschlüsselt ihr Dateien, so dass sie auf Mac und Windows gleichermassen wieder entschlüsselt werden können?
Hallo Oli ich verschlüssle meinen Dateien mit TrueCrypt den es sowohl für Mac, Windows und Linux gibt:
http://www.truecrypt.org/
Werde über Ostern hier eine Anleitung posten wie man damit Dateien verschlüsselt
Stay tuned
TrueCrypt finde ich im Zusammenhang mit Dropbox nicht sinnvoll, da müssten wir schon was haben, welches einzelne Files automatisch ver-/entschlüsselt. so wie wuala
Dropbox synchronisiert auch mit TrueCrypt nur die jeweils geänderten Files und nicht den ganzen TrueCrypt Container.
da bin ich dann mal auf deine anleitung gespannt. ein so synchronisiertes file ist dann auch *wirklich* verschlüsselt, d.h. kann beispielsweise nicht in der iphone-app dargestellt werden?