iFrick.ch – Nothing but Tech https://www.ifrick.ch JCFRICKs Tech Blog Sat, 27 Oct 2018 15:05:15 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 18350265 Apple Watch Series 4: Probleme mit der Zeitumstellung https://www.ifrick.ch/2018/10/apple-watch-series-4-probleme-mit-der-zeitumstellung/ https://www.ifrick.ch/2018/10/apple-watch-series-4-probleme-mit-der-zeitumstellung/#respond Sat, 27 Oct 2018 15:05:15 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47877 Nutzer der Apple Watch 4 können von einem Problem der Uhr mit der Zeitumstellung betroffen sein. Falls ihr im neuen modularen Infograph-Watchface die Aktivitäts-Grafik aktiviert habt wird eure Uhr heute Nacht komplett abstürzen. Sie bleibt dann in einer Boot-Schleife hängen, … Weiterlesen →

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Nutzer der Apple Watch 4 können von einem Problem der Uhr mit der Zeitumstellung betroffen sein.

Falls ihr im neuen modularen Infograph-Watchface die Aktivitäts-Grafik aktiviert habt wird eure Uhr heute Nacht komplett abstürzen. Sie bleibt dann in einer Boot-Schleife hängen, startet also immer wieder neu bis der Akku leer ist.

So passiert vor einigen Wochen in Australien, die die Zeit schon auf Winterzeit gewechselt haben. Das Problem liegt an der Aktivitäts-Grafik welche ein 24-Stunden Raster anzeigt. Die kommende Nacht hat aber, wegen der Zeitumstellung, 25 Stunden womit die Apple Watch nicht klar kommt.

Das Problem lässt sich mit einem Wechsel des Watchfaces umgehen. Ausserdem rechne ich am Dienstag mit iOS 12.1 und dem dazu passenden watchOS welches das Problem endgültig beheben wird.

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Apple überträgt iPhone Event auch per Twitter https://www.ifrick.ch/2018/09/apple-uebertraegt-iphone-event-auch-per-twitter/ https://www.ifrick.ch/2018/09/apple-uebertraegt-iphone-event-auch-per-twitter/#respond Tue, 11 Sep 2018 09:27:14 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47867 Sei am 12. September um 19 Uhr dabei und verfolge das #AppleEvent live auf Twitter. pic.twitter.com/wobCMt6Gyq — Apple (@Apple) September 10, 2018 Am Mittwoch 12.9. um 19 Uhr Schweizer Zeit steigt in Kalifornien das grosse iPhone Event. Wie immer wird … Weiterlesen →

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Sei am 12. September um 19 Uhr dabei und verfolge das #AppleEvent live auf Twitter. pic.twitter.com/wobCMt6Gyq

— Apple (@Apple) September 10, 2018

Am Mittwoch 12.9. um 19 Uhr Schweizer Zeit steigt in Kalifornien das grosse iPhone Event.

Wie immer wird Apple die Keynote auf Apple.com übertragen und es gibt auch eine App für den Apple TV. Neu ist aber der Livestream per Twitter wie man am Dienstag erfahren konnte:

Wir vom Apfelfunk Podcast werden einen Liveticker am Start haben in welchem wir vor allem unsere ersten Eindrücke und Meinungen beschreiben werden.

Ich werde selber vor Ort sein und natürlich auch hier über die Neuvorstellungen schreiben. Wer einen Blick hinter die Kulissen erleben möchte schaut auf meinem Twitter Profil vorbei und merkt sich den Hashtag #iFrickAppleEvent unter welchem ich das Event ebenfalls kommentieren werde.

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MacBook Pro 2018 getestet: Workstation-Power für unterwegs https://www.ifrick.ch/2018/08/macbook-pro-2018-getestet-workstation-power-fuer-unterwegs/ https://www.ifrick.ch/2018/08/macbook-pro-2018-getestet-workstation-power-fuer-unterwegs/#comments Sun, 26 Aug 2018 19:13:49 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47840 Als Apple vor knapp 2 Jahren die neuen MacBook Pro vorstellte (hier gehts zum Testbericht des 15″ Modells mit Touchbar) war ich begeistert. Das neue, kompaktere und elegante Design hatte es mir angetan. So kaufte ich mir im Januar 2017 … Weiterlesen →

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Als Apple vor knapp 2 Jahren die neuen MacBook Pro vorstellte (hier gehts zum Testbericht des 15″ Modells mit Touchbar) war ich begeistert. Das neue, kompaktere und elegante Design hatte es mir angetan. So kaufte ich mir im Januar 2017 ein 13″ MacBook Pro mit Touchbar.

Das Update welches Apple letztes Jahr ausrollte liess mich kalt. Die Aktualisierung die Apple aber im Juli herausbrachte hat das Zeug die MacBook Pro Reihe ganz neu zu erfinden, da sie sich voll und ganz an Profis richtet und diesen kompromisslose Leistung bringt. Ich habe 3 Wochen mit der neuesten Generation verbracht und frage mich seither warum ich überhaupt noch einen Desktop Rechner nutze:

Performance

Ich habe von Apple das 13 Zoll Modell bekommen welches komplett ausgebaut wurde. Im gefälligen, schicken Design der Reihe steckt ganz viel modernste Technik:

Vor allem die neuen Intel Core Prozessoren der achten Generation sind wahre Kraftpakete. So bekommt das 13 Zoll Modell jetzt 4 Kerne statt zwei wie beim Vorgängermodell und das 15er hat standardmässig deren 6 an Bord.

Das merkt man sofort. Nicht das mir mein MacBook Pro langsam vorkäme, aber das 2018er Modell pustet es bei allem weg was ich damit mache. Egal ob ich im Web browse, einen Podcast oder Radiobeiträge produziere oder in Final Cut Pro einen 4k Film bearbeite. Die neuen MacBook Pro sind jederzeit Herr der Lage.

Angenehm das sich beim 13er Modell jetzt alle 4 Thunderbold 3 Ports mit voller Leistung nutzen lassen und sich das 15 Zoll Modell auf bis zu 32 Gigabyte RAM aufrüsten lässt.

Den neuen MacBook Pro kann man übrigens auch ohne Knopfruck ein „Hey Siri“ entgegenrufen, worauf hin der Assistant startet. Siri hört also immer zu dank dem eingebauten neuen T2 Chip von Apple. Brauche ich nicht ist aber ganz lustig.

Tastatur mit Butterfly 3 Mechanismus

Viel konnte man in den letzten Monaten über die super flachen Apple Keyboards der MacBook Pro lesen. Die erste Generation war laut, hart und neigte dazu bei Schmutz ihren Dienst aufzugeben. Apple hat dazu ein Austauschprogramm am laufen, welches bis 4 Jahre nach Verkauf die Tastatur bei Problemen ersetzt.

Selber bin ich seit dem ersten Tag ein grosser Fan der flachen Tastatur. Ich hacke darauf viel schneller und exakter als mit den früheren Keyboards. Der Lärm dabei störte aber den einen oder anderen. Apple hat daraufhin letztes Jahr etwas am Mechanismus verändert worauf die Tasten minimal weniger „Klick“ machten. Mit der 2018er Generation hat man nochmal einiges verändert. So schützt eine winzige Kunststoffmembran die einzelnen Tasten, was weniger Dreck eindringen lassen soll.

Ich war beim Test erstmal etwas erschrocken da sich die Tasten ganz anders anfühlen als bei meinem 2016er Modell. Der Anschlag ist weniger hart und das Tippen geht leiser von der Hand. Als Gewohnheitstier musste ich mich erst etwas umgewöhnen, aber man kommt damit problemlos klar. Ich habe euch den Unterschied im Video festgehalten:

Keine grosse Sache und sicher etwas woran die meisten Nutzer Freude haben werden. Persönlich gefällt mir der harte Anschlag der ersten Tastatur aber etwas besser.

Fazit

Die neuen MacBook Pro sind ein grosser Wurf. Endlich wurde kompromisslos auf die Profi-Nutzer gehört. Ohne das Design zu verändern, hat es Apple geschafft viel mehr Power in die Geräte zu packen. Der Schritt von Dualcore auf Quadcore Prozessoren bringt dem 13 Zoll Modell massiv mehr Power. Das grosse 15 Zoll MacBook Pro wird mit dem Intel Core i9 und 32 Gigabyte RAM und bis zu 4 TB SSD zum Performance Monster.

Wer sollte sich eines der neuen MacBook Pro kaufen ? Jeder dessen MacBook Pro zu langsam ist und der so viel Leistung wie möglich braucht. Auch wer mit seinem 2016er Modell an Leistungsgrenzen stösst sollte über einen Austausch nachdenken.

Apple lässt sich die überragende Leistung auch teuer bezahlen. Die MacBook Pro sind nicht günstig und wer sich bei den Optionen austobt, kommt in Regionen welche bisher für Notebooks kam denkbar waren. Meiner Meinung nach sind die Geräte aber jeden Franken wert!

PS: Besonders gefallen hat mit übrigens auch die schicke Lederhülle welche Apple meinem Testgerät beilegte. Während ich aber beim MacBook Pro noch überlege mein 2016er Modell in Rente zu schicken, werde ich mich bei der Hülle beherrschen können, die kostet nämlich stolze 199 Franken und das ist, Apple Logo hin oder her, einfach zu teuer.

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Test Apple iMac Pro: Das Biest für Profis https://www.ifrick.ch/2018/07/test-apple-imac-pro-das-biest-fuer-profis/ https://www.ifrick.ch/2018/07/test-apple-imac-pro-das-biest-fuer-profis/#respond Fri, 13 Jul 2018 13:57:34 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47796 Stellt euch vor ihr bekommt die Anfrage einen Ferrari La Ferrari zu testen. Da sagt ihr gerne zu, und fahrt damit auch gleich mal um die Ecke zum Bäcker. Das Teil sieht schick aus, ihr wisst im Prinzip wie man … Weiterlesen →

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Stellt euch vor ihr bekommt die Anfrage einen Ferrari La Ferrari zu testen. Da sagt ihr gerne zu, und fahrt damit auch gleich mal um die Ecke zum Bäcker. Das Teil sieht schick aus, ihr wisst im Prinzip wie man damit fährt und der Spass kommt auch nicht zu kurz.

So ging es mir mit der Anfrage von Apple, ob ich nicht den iMac Pro testen wolle. Klar wollte ich! Ich durfte die Maschine sogar rund 7 Wochen behalten. Und doch war mir von Anfang an klar, dass ich diesen Boliden gar nicht alleine testen kann.

Natürlich kann ich (um beim Autovergleich zu bleiben) damit eine Ausfahrt machen und ein wenig damit angeben. Um das Ding aber wirklich testen zu können, braucht es Profis. Leute die mit dem Mac ihr Geld verdienen und die beurteilen können, ob die Leistung den stolzen Preis wert ist.

Ich habe mir mit Jan einen Videoprofi und mit Dominique einen Musikproduzenten organisiert welche den iMac Pro jeweils 14 Tage hingestellt bekamen.
Apple hat mir das 10-Core Modell geschickt in der folgenden Konfiguration:

10-Core Intel Xeon W mit 3.0 GHz
128 GB Speicher
2 TB SSD
Radeon Pro Vega 64 Grafikkarte mit 16 GB Speicher

Kostet bei Apple genau 10’829 Franken. Warum der iMac Pro seinen Preis absolut wert ist und gleichzeitig für mich leider völlig überdimensioniert ist, lest ihr in meinem Testbericht.

Bevor die Kiste an die beiden Profis ging habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen den iMac Pro bei mir hinzustellen und ein paar Tage damit zu arbeiten. Ich muss ja schon zugeben, dass mir das Design in Spacegrey extrem gut gefällt. So gut, dass ich sogar einen kleinen Aufpreis für die Farbe zahlen würde.

Inzwischen lassen sich die Tastatur, Maus und das Touchpad auch ganz normal im Apple Online Store bestellen ohne den iMac Pro dazu.

Vielleicht gibt es ja bald auch einen normalen iMac in der eleganten Farbe des Pro-Modells. Ich habe den iMac Pro mit den gleichen Tools konfiguriert wie meinen drei Jahre alten iMac 5k welchen ich normalerweise nutze.

Der iMac Pro bei mir

Ich arbeite vor allem mit dem Chrome Browser, dazu Adobe Audition für Audiobearbeitungen und Photoshop für Grafikdinge, wobei Photoshop eigentlich völlig überdimensioniert ist für meinen Workflow. Das gleiche gilt auch für den iMac Pro. Das Biest hat sich bei mir genauso gelangweilt, wie das auch schon mein eigener iMac tut.

Aufgefallen ist mir aber wie schnell zum Beispiel Final Cut Pro X startet. Ich nutze die Software zwar nur ab und zu wundere mich aber dann jeweils über die lange Startzeit. Die SSD (es sind eigentlich zwei Module welche als RAID 0 Verbund konfiguriert sind) sind rasend schnell.

Während sich der Chrome Browser bei 15 Tabs ähnlich schlägt wie auf meinem langsameren iMac, ist Safari deutlich schneller, was daran liegen könnte das dieser besser mit der neuen Hardware des iMac Pro harmonisert.

Nachdem ich meine iCloud Fotomediathek mit 32’000 Fotos heruntergeladen hatte, machte sich die Fotos App daran die Inhalte zu indizieren was massiv schneller ging als bei den Macs welche ich vorher genutzt hatte.

Wie sich der iMac Pro in meiner ersten Woche geschlagen hat habe ich auch im Apfelfunk Podcast beschrieben, ab Minute 57 geht’s um den iMac Pro:

Um Radiobeiträge, Podcasts und Texte zu produzieren braucht es aber keinen 10-Core Boliden. Aufgefallen ist mir bei der Nutzung , wieviel Wärme der iMac Pro hinten raus bläst. Aus den Lüftungsschlitzen kommt konstant warme Luft, wobei der iMac Pro dabei völlig lautlos bleibt.

Dank den 128 GB Ran startet der iMac Pro nur minimal schneller auf als mein eigener iMac, was an verschiedenen Sicherheitschecks liegt welche das Gerät vor dem eigentlichen Boot Vorgang erledigt. Sobald macOS aber geladen ist gibt es nichts womit ich den iMac Pro hätte aus der Ruhe bringen können.

Auch ein 8K Videofile aufgenommen mit einer Kamera von RED liess sich in Final Cut Pro genauso einfach bearbeiten wie meine Ferienvideos vom iPhone.

Der iMac Pro beim Video Profi:

Zeit das Biest einem Profi zu bringen. Jan arbeitet für verschiedene TV Sender und verbringt seine Zeit damit Final Cut Pro beim rendern zuzuschauen. Daher war wer gerne bereit seinen Mac Pro gegen „meinen“ iMac Pro zu tauschen. Schnell war ein Backup zurück gespielt und der iMac Pro musste zeigen was er drauf hat.

Schon nach 4 Tagen rief mich Jan an und meinte er habe sich ebenfalls einen iMac Pro bestellt. Dabei ist Jan alles andere als ein Geek, er betrachtet Computer als Arbeitsgeräte welche ihm ermöglichen seine Kreativität auszuleben und seine Kunden glücklich zu machen.

Der iMac Pro bietet eine überragende Leistung. Ich kann vier 4k Videos gleichzeitig abspielen ohne Ruckler. Ein 4k Videoprojekt in doppelter Geschwindigkeit laufen zu lassen zeigt weiterhin alle Bilder an.

Ich habe beim iMac Pro die Wahl entweder schneller zum Endprodukt (einem Videofile in dem vom Kunden gewünschten Format) zu kommen, oder aber mehrere Dinge parallel machen zu können welche vorher nacheinander erledigt werden mussten. Dabei habe ich jederzeit den Eindruck, dass die Hardware noch genug Reserven übrig hat und bisher nie an ihr Limit kam.

Am meisten beeindruckt zeigte er sich vom leisen Betrieb und der überragenden Performance überzeugt. In seinem schicken Videostudio war der iMac Pro genauso lautlos unterwegs wie das schon sein Mac Pro war, was mit ein Grund war warum Jan bisher beim Mac Pro geblieben war.

Die Leistung des iMac Pro lag teilweise deutlich über der seines Mac Pro. Er meinte zwar, dass gewisse Effekte in Motion noch nicht optimal an die neue Prozessorarchitektur des iMac Pro angepasst seien, aber sonst war er beeindruckt. (Inzwischen gab es ein Update welches das Problem gelöst hat wie er mir Mitte Juli versicherte).

Meine Frage wieviel Zeit er damit pro Woche sparen könne liess sich zwar nicht so ganz pauschal beantworten, er meinte es sei aber genug das er gleich einen iMac Pro bestellt habe.

So betrachtete relativiert sich der hohe Anschaffungspreis des iMac Pro. Wer sein Geld mit dem Mac verdient und momentan gezwungen ist ab und zu auf seinen Mac zu warten für den rechnet sich die Anschaffung schnell.

An dieser Stelle möchte ich auch auf das Video von Linus Tech Tips verlinken. Er hat den Basispreis des iMac Pro mit gleichwertigen PC Komponenten verglichen und der Preis ist nicht nur sehr konkurrenzfähig, sondern sogar günstiger als die einzelnen Komponenten anderer Hersteller.

Kommt dazu, dass der iMac Pro Dinge möglich macht welche vorher gar nicht gingen. Jan hat dazu mein 8K Videofile geladen und einige Effekte und Verbesserungen drüber laufen lassen. Während Motion das Endprodukt errechnete liess sich weiter mit dem iMac Pro abreiten, etwas was sein Mac Pro nicht hinbekommt.

Alles in allem musste ich sogar ein wenig Druck ausüben um den iMac Pro wieder zurück zu bekommen – Jan wollte unbedingt ein aktuelles Projekt damit beenden bevor er mir die Kiste wieder aushändigte.
An der WWDC in San José habe ich übrigens kurz mit dem bekannten Tech Youtuber MKBHD über seinen iMac Pro gesprochen. Seine Aussage dazu war klar:

„Best Mac I ever had. Much more capable than my Mac Pro. But I would like to have an option to expand or to change components – that’s why I will probably switch to the announced modular Mac Pro in 2019“

Das Video welches MKBHD zum iMac Pro gemacht hat verlinke ich hier:

Der iMac Pro beim Musikproduzenten

Nachdem der iMac Pro wieder in Bern war, habe ich das Gerät nach Lausanne zu Dominique gebracht. Er arbeitete als Musikproduzent im eigenen Aufnahmestudio, unter anderem mit Logic Pro von Apple, und hat damit schon verschiedene grosse Projekte realisiert.

Er tauschte für 14 Tage einen voll ausgebauten iMac 5k 2017 gegen „meinen“ iMac Pro. Dominique zeigte sich ebenfalls vom lautlosen Betrieb beeindruckt. Wo sein iMac 5k öfter durch lautes Lüfterrauschen nervte, blieb der iMac Pro leise.

Dominique zeigte mir ein Logic Projekt mit 65 Spuren welche er editieren und neu berechnen konnte ohne das der Mac dabei ins Schwitzen kam. Er konnte mit allen Spuren gleichzeitig arbeiten ohne jeweils warten zu müssen bis eine Änderung berechnet wurde.

Der iMac Pro hat soviel Leistung, dass er bei mir jederzeit völlig lautlos lief. Musste ich vorher, beim Einsatz verschiedener Filter auf mehreren Spuren, jeweils warten bis ich das Resultat anhören könnte, liegen die finalen Berechnungen beim iMac Pro quasi sofort nach dem Mausklick bereits vor – Dadurch spare ich viel Zeit und kann mehr ausprobieren und, bei Bedarf, ohne Zeitverlust auch wieder rückgängig machen.

Am Ende der Testphase war Dominique zwar von der Leistung des iMac Pro überzeugt machte sich aber Sorgen wegen der Redundanz der Komponenten.

Bisher steht unter seinem Mischpult ein baugleicher iMac 5k welcher zum Einsatz kommt falls beim Hauptrechner mal etwas kaputt geht. Bei Studio Sessions mit Live-Musikern muss alles klappen, die zeit ist immer knapp. Geht dabei beim Audioequipment etwas kaputt, kostet das schnell mal Geld und Nerven. Einen iMac Pro zusätzlich nur für den Notfall bereit zu haben lohnt sich aber nicht für Dominique. Er würde wahrscheinlich eher einen modularen Mac Pro bevorzugen, bei welchem er verschieden Komponenten als Backup vorrätig haben könnte.

Der iMac Pro als Rechenmaschine

Natürlich ist der iMac Pro nicht „nur“ für Video, Bild und Musik Profis gedacht. Ich konnte mir, an einer Demo in London, Beispiele zeigen lassen wo die pure Rechenkraft des iMac Pro ebenfalls Sinn macht.

Mit dem Programm Gravity Sketch lassen sich hochkomplexe Objekte in VR darstellen, erstellen und bewegen. Danke der Rechenkraft des iMac Pro können die Objekte dabei in Echtzeit bewegt und verändert werden.

Das 3D Tool Twinmotion ist der Traum eines jeden Architekten. Verschiedenste 3D Objekte können dabei in Landschaften, Gebäude oder Zimmer gesetzt werden. Ohne Ruckler und aus jeder Sicht kann nachvollzogen werden wie das Haus, die Wohnung oder das Grossprojekt später mal aussehen sollen.

Danke der Power des iMac Pro können Änderungswünsche vom Kunden beim Hausbau sofort visualisiert werden, ohne lange warten zu müssen.

Weitere Beispiele welche Profi Tools der iMac Pro beschleunigen kann finden sich auf der iMac Pro Webseite.

Für wen ist der iMac Pro gedacht ?

Der iMac Pro macht überall dort Sinn wo es auf pure Rechenkraft ankommt. Video und Bildbearbeitung und VR profitieren stark von den neuen Vega Grafikkarten im iMac Pro. Bei CAD und 3D kommt es vor allem auf die Rechenleistung an. Schon das Einsteigermodell hat sehr viel davon.

Ich habe mit einigen Leuten gesprochen welche den iMac Pro näher angeschaut haben. Dabei hat sich das 10-Core Modell als Preis-Leistungssieger herausgestellt. Er ist günstiger als das 18-Core Gerät aber deutlich schneller als die 8-Core „Einstiegsversion“.

Nicht vergessen sollte man auch, dass es vielen Profis wichtig ist leise Rechner zu nutzen. Ein Punkt der Dominique in seinem Musikstudio sehr wichtig war. Hier brilliert der iMac Pro mit seinem All-In-One Design. Den überragenden 5k Bildschirm gibt es als Zugabe noch dazu.

Fazit:

Der Einsatz des iMac Pro unter Profi-Bedingungen hat mir zwei Dinge gezeigt. Erstens relativiert sich der hohe Preis eines High-End Rechners wenn man täglich damit arbeitet und sein Geld verdient. Die teuerste Komponente ist meistens der Spezialist der hinter dem Bildschirm sitzt und wenn der entweder schneller arbeiten kann, oder aber mehr Möglichkeiten hat lohnt sich der Kauf schnellster Hardware praktisch immer.

Zweitens ist der iMac Pro ein Werkzeug für Profis. So schmeichelhaft es wäre so ein Kiste in den eigenen 4 Wänden zu haben, so sinnlos wäre der Einsatz und so verschwendet wäre das viele Geld. Um noch einmal den Vergleich mit dem Ferrari zu erwähnen:

Klar kann ich damit zum Aldi einkaufen gehen, ich bin aber weder schneller noch besser unterwegs, und der Kofferraum ist wohl auch eher zu klein. Gibst Du das Teil aber einem Rennfahren wird der auf der Nordschleife des Nürburgring einen neuen Rekord hinzaubern. Und genau dafür ist das Auto, äh der iMac Pro gemacht.

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WWDC 2018: Liveticker auf Deutsch und Englisch https://www.ifrick.ch/2018/06/wwdc-2018-liveticker/ https://www.ifrick.ch/2018/06/wwdc-2018-liveticker/#respond Sun, 03 Jun 2018 09:02:00 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47798 Am Montag 4. Juni wird in San José die WWDC 2018 mit einer Keynote eröffnet. Zum ersten Mal werde ich live dabei sein und die Entwicklerkonferenz wie auch die Keynote vor Ort besuchen können. Apple wird das Event wie üblich … Weiterlesen →

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Am Montag 4. Juni wird in San José die WWDC 2018 mit einer Keynote eröffnet. Zum ersten Mal werde ich live dabei sein und die Entwicklerkonferenz wie auch die Keynote vor Ort besuchen können.

Apple wird das Event wie üblich auch als Livestream übertragen, aber nicht alle haben die Zeit Tim Cook und seiner Crew 2 Stunden lang zuzuschauen wie sie neue Software und Apps präsentieren.

Ich werde auf meinem Twitter Account über die WWDC berichten und natürlich auch die Keynote kommentieren. Hashtag #iFrickWWDC 😉

Wer schnell den Überblick haben möchte was Apple in Kalifornien gerade vorstellt, dem empfehle ich die verschiedenen Live Ticker von welchen ich die wichtigsten hier für euch aufliste:

Deutsche Liveticker:

Englische Liveticker:

Apple Live Stream:

Apple hat eine Sonderseite für die WWDC aufgeschaltet und wird die Keynote Live im Stream übertragen:

Lasst mich doch bitte wissen wenn ihr noch andere Liveticker kennt welche über die Apple Keynote berichten. Ich werde laufend die Links hier bis zur Keynote aktualisieren.

Nach der Keynote gibt es von mir hier eine Einschätzung zu den Neuerungen mit vielen Bildern vor Ort.

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Test Apple iPad 2018: Das iPad für uns und die Schule https://www.ifrick.ch/2018/05/test-apple-ipad-2018-das-ipad-fuer-uns-und-die-schule/ https://www.ifrick.ch/2018/05/test-apple-ipad-2018-das-ipad-fuer-uns-und-die-schule/#respond Tue, 15 May 2018 11:51:37 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47774 Das neue iPad ist nicht nur günstiger als bisher, sondern unterstützt neu auch den Apple Pencil. Damit ist es nicht nur für die Schule spannend sondern vor allem auch für den normalen Konsumenten. Das neue iPad gibt es bereits für … Weiterlesen →

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Das neue iPad ist nicht nur günstiger als bisher, sondern unterstützt neu auch den Apple Pencil. Damit ist es nicht nur für die Schule spannend sondern vor allem auch für den normalen Konsumenten.

Das neue iPad gibt es bereits für günstige 379 Franken. So wenig Geld musste noch nie für ein neues iPad bezahlt werden. Das iPad 2018 (ich nenne es so, Apple spricht nur vom „iPad“) unterstützt neu auch den Apple Pencil.

Ich habe das neue iPad getestet und es vor allem gegen mein bisheriges iPad Pro 10.5 antreten lassen. Es schlägt sich dabei erstaunlich gut und macht Apple’s Profi-Tablett ordentlich Konkurrenz.

Vor ziemlich genau einem Jahr vollzog sich bei mir ein radikaler Wechsel. Als digitaler Nomade hatte ich bis dato immer ein MacBook Pro in meinem Rucksack, ergänzt durch diverse andere Tech Gadgets.

Seit Apple das iPad Pro aktualisierte (hier der Testbericht zum iPad Pro 10.5) hat dieses unterwegs mein Notebook komplett abgelöst. Es gibt praktisch nichts was ich nicht auch damit machen kann und so tausche ich gerne die eine oder andere Flexibilität, welche man mit einem Notebook immer noch geniesst, gegen die Einfachheit eines iOS Gerätes ein.

Genau das möchte Apple auch mit dem neuen, „kleinen“ iPad ermöglichen und preist das Gerät als idealen Begleiter für Schulen und Bildungseinrichtungen. Am Bildungsevent in Chicago wurde das iPad als idealer Ersatz für all die Chromebooks und Windows Notebooks präsentiert welche bisher in den Schulzimmern dieser Welt stehen.

Dazu stattet Apple das iPad 2018 mit dem hauseigenen A10 Prozessor aus welcher im iPhone 7 seinen Dienst tut. Nicht ganz so fix wie der A11 Bionic der aktuellen iPhone Generation, aber immer noch sehr schnell. Das iPad ist jederzeit flink und fühlt sich gleich an wie mein iPad Pro. Dank dem potenten Prozessor sind auch AR Applikationen möglich, was gerade im Bildungsumfeld ganz neue Möglichkeiten schafft.

Neu wird auch der Apple Pencil unterstützt. Dieser Stift war bisher den viel teureren Pro Modellen der iPad Reihe vorbehalten. Viele sehen in dem Stift das eigentliche Highlight des iPad 2018. Ich bin froh seit der Schulzeit keinen Stift mehr in der Hand halten zu müssen und nutze ihn weder beim iPad Pro noch mit diesem Gerät.

Der Bildschirm des neuen iPad hat nicht ganz so schmale Ränder wie beim Pro Modelle, es ist eben ein typisches iPad wie man es seit Jahren kennt. Auch True Tone und die 120hz Technologie bleiben dem Bildschirm der grossen Brüder vorbehalten. So beeindruckend diese Funktionen auch sind, habe ich sie beim 2018er iPad nicht vermisst

Ein Feature der Pro Modelle hat mir aber sehr schmerzlich gefehlt. Das neue iPad hat keinen Dock Connector, diesen Anschluss an welchen sich ganz einfach eine Tastatur anschliessen lässt.

Bedienung per Stift hin oder her, ab und zu müssen sowohl Schüler wie auch alle anderen etwas tippen. Apple empfiehlt den Anschluss einer Bluetooth Tastatur, diese sind aber kein Vergleich zum einfachen Andocken per Dock Connector.
Einerseits müssen drahtlose Tastaturen immer mal wieder aufgeladen werden, andererseits gibt es auch gerne mal Verbindungsprobleme.

Hier hat Apple klar eine Chance vertan das iPad 2018 noch praktischer zu machen.

Abgesehen davon bin ich vom neuen iPad sehr angetan. Schnell, einfach, und vor allem günstig ist das neue Gerät. Noch nie war ein iPad so billig zu haben und dürfte damit eher der Todesstoss für viele Android Tablets sein, als das es die Nutzung in der Schule revolutioniert.

Ein paar iPad App Tipps mit Pencil Unterstützung:

GoodNotes 4 (8,99 €, App Store) →

Notability (10,99 €+, App Store) →

Affinity Photo (21,99 €, App Store) →

Pigment (Kostenlos+, App Store) →

Froggipedia (4,49 €, App Store) →

WWF Free Rivers (Kostenlos, App Store) →

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iPhone 8 und 8 Plus (PRODUCT)RED vorgestellt: Apple malt das iPhone an https://www.ifrick.ch/2018/04/iphone-8-und-iphone-8-plus-productred/ https://www.ifrick.ch/2018/04/iphone-8-und-iphone-8-plus-productred/#respond Mon, 09 Apr 2018 19:41:53 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47763 Apple hat heute zwei „neue“ iPhone Modelle vorgestellt, jedenfalls fast. Beide iPhone 8 (hier mein Testbericht zum normalen iPhone 8 Plus) können nun als (PRODUCT)RED Version bestellt werden. Besonders bei den beiden iPhone 8 ist die schwarze Vorderseite was sehr … Weiterlesen →

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Apple hat heute zwei „neue“ iPhone Modelle vorgestellt, jedenfalls fast. Beide iPhone 8 (hier mein Testbericht zum normalen iPhone 8 Plus) können nun als (PRODUCT)RED Version bestellt werden. Besonders bei den beiden iPhone 8 ist die schwarze Vorderseite was sehr schick aussieht. Das rote iPhone 7 hatte noch eine weisse Front.

Ein Teil des Erlöses aller (PRODUCT)RED-Käufe geht direkt an den Global Fund gegen HIV/AIDS und ermöglicht Test-, Beratungs-, Behandlungs- und Präventionsprogramme mit einem besonderen Fokus auf die Eliminierung der Übertragung des Virus von Müttern auf ihre Babys.

Apple ist natürlich stolz auf seine neuen Modelle:

„Dieses Special Edition (PRODUCT)RED iPhone bietet eine atemberaubende Farbkombination in Rot und Schwarz und gibt den Kunden die Möglichkeit, die Ausbreitung von HIV und AIDS zu bekämpfen“, sagt Greg Joswiak, Vice President of Product Marketing bei Apple. „Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus machen alles, was wir am iPhone lieben, noch besser, einschliesslich wunderschöner Retina HD Displays, dem A11 Bionic, dem leistungsstärksten und intelligentesten Chip in einem Smartphone und fortschrittlicher Kameras für unglaubliche Fotos und Videos. Wir sind stolz darauf (RED) mit diesem tollen neuen iPhone zu unterstützen und hoffen, dass die Kunden es als etwas genauso Besonderes empfinden wie wir.“

Apple hat nicht nur neue iPhone Farben vorgestellt, es gibt zum Beispiel auch ein neues Leder Armband in rubinrot für die Apple Watch

Mir gefällt das iPhone 8 (PRODUCT)RED sehr gut und ich werde versuchen schnellstmöglich meine Hände an ein Testgerät zu bekommen.

Zu der neuen Gehäusefarbe hat Apple auch ein kurzes Werbevideo veröffentlicht. Beide Sondermodelle sind ab Dienstag, 10. April nach 14.30 Uhr zum Bestellen verfügbar und werden ab Freitag, 13. April an Kunden ausgeliefert.

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Apple veröffentlicht iOS 11.3: Das ist neu und was noch fehlt https://www.ifrick.ch/2018/03/ios-11-3-ist-da/ https://www.ifrick.ch/2018/03/ios-11-3-ist-da/#respond Thu, 29 Mar 2018 19:35:46 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47735 iOS 11.3 bringt n eue Funktionen auf´s iPhone und iPad. Wir erklären welche das sind Weiterlesen →

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Nach einer langen Beta Phase hat Apple heute iOS 11.3 für das iPhone, die iPads sowie den iPod Touch veröffentlicht.

iOS 11.3 ist kein reines Wartungs und Bugfix-Update, sondern bringt einige Verbesserungen mit. Leider fehlen aber auch zwei sehnsüchtig erwartete Funktionen.

So fehlt AirPlay 2 immer noch, womit es möglich würde Audio an mehrere Geräte gleichzeitig zu senden. Auch iMessage in der Cloud, also die Möglichkeit Nachrichten in der iCloud zu speichern, wurde in der finale Version von iOS 11.3 wieder entfernt.

Hier sind nun aber die Neuerungen welche ihr mit dem rund 700 Megabyte grossen Update bekommt:

Neue Animojis

Apple erhöht die Anzahl der animierten Figuren von 12 auf 16. Neu sind ein Drache, ein Bär, ein Totenkopf sowie ein Löwe dabei. Eine Möglichkeit das eigene Gesicht als Avatar zu nutzen wie dies Samsung beim Galaxy S9 macht, gibt es bisher auf dem iPhone X nicht.

Anzeige und Optionen zum Batteriezustand

Mit iOS 11.3 könnt ihr schauen wie es um eurem Akku steht. Falls ihr ein iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone SE, iPhone 6s, iPhone 6s Plus, iPhone 7 und iPhone 7 Plus habt könnt ihr auch einstellen was passieren soll falls der Akku nicht mehr genug Kapazität hat. Bisher wurde in so eine, Fall die Leistung des Geräts herunter geregelt, neu könnt ihr das auch deaktivieren (und mit dem Risiko leben, dass euer iPhone plötzlich abschaltet).

AR Kit 1.5

Mit der neuen Programmierschnittstelle sollen noch immersivere AR-Erlebnisse möglich werden. Programmierer haben nun bei der Gestaltung und dem Verhalten virtueller Objekte mehr Möglichkeiten.

Vereinfachung im App Store

Wer das iPhone X besitzt kennt das Problem: Wird eine App gekauft muss zur Bestätigung zweimal auf die Power-Taste gedrückt werden. Neu wird dies deutlicher angezeigt. Ausserdem sieht man auf der Download Seite neu welche Version der App man lädt und wie gross diese ist.

Zusätzliche Funktionen in iOS 11.3:

  • Apple Music ermöglicht nun das Streamen von Musikvideos ohne Werbeunterbrechungen. Nutzer können die angesagtesten neuen Videos, Klassiker oder Videos ihrer Lieblingskünstler fortlaufend in neuen Musikvideo-Wiedergabelisten entdecken.
  • Mit einer neuen Videogruppe in ‚Für Dich‘ und verbesserten ‚Top Stories‘ macht es Apple News jetzt einfacher über die wichtigsten Videos des Tages auf dem Laufenden zu bleiben.
  • HomeKit Software-Authentifizierung bietet Entwicklern eine grossartige neue Möglichkeit, HomeKit-Unterstützung für vorhandenes Zubehör hinzuzufügen und gleichzeitig den Schutz der Privatsphäre und Datensicherheit zu gewährleisten.
  • Unterstützung für Advanced Mobile Location (AML), um automatisch den aktuellen Standort eines Nutzers zu senden, wenn er einen Notruf an Rettungsdienste in Ländern tätigt, in denen AML unterstützt wird.

Fazit:

Der Download von iOS 11.3 lohnt sich auch wenn AirPlay 2 und iMessages in der Cloud noch fehlen. Da diese beiden Features aber in den ersten Beta Versionen noch dabei waren, erwarte ich ein baldiges Update womit Apple die Funktionalität dann komplettiert

 

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Test Apple iPhone X: Willkommen in der Zukunft https://www.ifrick.ch/2018/01/test-apple-iphone-x/ https://www.ifrick.ch/2018/01/test-apple-iphone-x/#comments Mon, 29 Jan 2018 14:30:40 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47615 Es gibt sie noch, die besonderen Momente im Leben eines Tech-Journalisten. Als Apple das iPhone X vorstellte fühlte ich mich ein wenig an 2007 zurück erinnert. Damals kam mit dem ersten iPhone etwas komplett neues welches die Mobilfunkindustrie umwälzen sollte. … Weiterlesen →

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Es gibt sie noch, die besonderen Momente im Leben eines Tech-Journalisten. Als Apple das iPhone X vorstellte fühlte ich mich ein wenig an 2007 zurück erinnert. Damals kam mit dem ersten iPhone etwas komplett neues welches die Mobilfunkindustrie umwälzen sollte.

Auch wenn das iPhone X nicht ganz so revolutionär daher kommt wie das Ur-iPhone, bringt es einige Neuigkeiten mit welche, meiner Meinung nach, den Vergleich mit der Revolution von 2007 nicht zu scheuen brauchen.

Ich nutze das iPhone X nun schon seit rund 2 Monaten. Wer meinen Testbericht zum iPhone 8 Plus gelesen hat weiss, wie gerne ich das grosse Phablet im Einsatz hatte. Das iPhone X wollte ich trotzdem nach 5 Minuten nicht mehr aus der Hand geben. Warum das so ist lest ihr in diesem Testbericht:

Technische Daten

Im iPhone X steckt ähnliche Technik wie im iPhone 8 Plus. Alle Details dazu gibt es bei Apple. Die Dualkamera wurde verbessert und hat nun auch bei der zweiten Linse eine optische Bildstabilisation eingebaut.

Auch wenn der verwendete A11 Bionic Chip der gleiche ist wie beim iPhone 8 wurde das Motherboard komplett neu entworfen, der Akku ist sogar in zwei Teilen verbaut. Schön zu sehen bei iFixit welche das iPhone X auseinandergenommen haben.

Design wie es sein sollte

Das iPhone X ist eines dieser fast randlosen Smartphones welche im Jahr 2017 so populär wurden. Ich liebe es! Der Bildschirm füllt praktisch die ganze Fläche was eine neue Art der Bedienung nötig macht (beschreibe ich etwas weiter unten). Auch wenn das randlose Design fast ein wenig futuristisch aussieht, erinnert das iPhone X ein wenig ans erste iPhone mit seinen Rändern aus Edelstahl.

Gerade beim iPhone X in silber fällt mir dies immer wieder auf. Beim schwarzen Modell etwas weniger, da die Ränder hier wie die Hinterseite ganz schwarz sind.

Wegen dem neuen Seitenverhältnis müssen Apps ans iPhone X angepasst werden. Nach zwei Monaten kommen praktisch alle Apps welche ich täglich nutze mit dem iPhone X klar. Eine unrühmliche Ausnahme ist Google Inbox welche immer noch oben und unten schwarze Ränder anzeigt.

Der Bildschirm den ich mir 10 Jahre gewünscht habe

Ja so ein OLED Panel ist eine schöne Sache. Im Gegensatz zu den vorherigen iPhone Modellen verfügt das iPhone X nicht mehr über eine LCD Panel sondern einen OLED Bildschirm. Während Samsung hier seit Jahren den Ton angibt, zeigt Apple beim Bildschirm des iPhone X (welcher von Samsung gebaut wird) was man neben knalligen Farben und tiefem Schwarzwert sonst noch so machen kann.

Während die Samsung Smartphones mit ihrem Bildschirm immer ein wenig angeben hält sich Apple bei der Kalibrierung des Panels vornehm zurück. Die Farben wirken viel natürlich als bei der Konkurrenz aus Südkorea. Dank dem fantastischen Schwarzwert sieht man die „Notch“ bei deaktiviertem Bildschirm überhaupt nicht.

Bye bye Touch ID – Gesten die ich liebe

Kein Fingerabdrucksensor und damit auch kein Home Button. Diese Nachricht musste man als jahrelanger iPhone Benutzer erstmal verdauen. Durch den Wegfall des Home Buttons lässt sich das iPhone X perfekt über Gesten bedienen.

Nach 2 Monaten Nutzung bin davon überzeugt, dass diese geänderte Bedienung das eigentliche Highlight des iPhone X ist. Von unten nach oben Wischen führt zum Homescreen zurück. Lässt man den Finger noch auf dem Bildschirm wird der App Switcher eingeblendet. Streicht man die kleine Leiste unten nach rechts wechselt man zwischen den verwendeten Apps.

Das funktioniert völlig intuitiv und führte nach kurzer zeit dazu, dass ich sowohl am iPad wie auch bei Android Smartphones ständig hin und her wische weil ich die Bedienung des iPhone X gewöhnt bin.

Face ID – Bitte lächeln

Das iPhone X wird mit Face ID entsperrt. So nennt Apple seine neuartige Gesichtserkennung. Sie funktioniert inzwischen perfekt. Anfänglich muss das System erst noch lernen wie ih z.B. mit Brille oder Schal aussehe, nach kurzer Zeit erkannte mich mein iPhone X aber problemlos.

Über die Festtage habe ich mir einen Bart wachsen lassen was das System überhaupt nicht verwirrt hat. Als ich diesen Anfang Januar wieder weg hatte wollte das iPhone X beim ersten entsperren den Passcode wissen. Danach hatte es mein neues Outfit wieder gelernt.

Der grosse Vorteil von Face ID ist, dass es praktisch immer klappt. Auch wenn meine Finger nass sind, ich gerade am Kochen bin oder mein Fingerabdruck dreckig und dadurch unleserlich, die Gesichtserkennung hat damit keine Probleme.

Nach über 8 Wochen Dauerseinsatz kann ich sagen, dass dich bei den Touch ID Modellen viel öfter den Code eingeben musste weil mein Fingerabdruck nicht gelesen werden konnte als bei Face ID.

Die beste Smartphone Kamera bisher

Die Kamera des iPhone X entspricht fast derjenigen des iPhone 8 Plus. Beim iPhone X wurde aber auch die zweite Linse bildstabilisiert dazu ist sie lichtstärker. Das merkt man vor allem beim Portraitmodus welcher nun auch bei schwierigen Lichtbedingungen gute Ergebnisse erzielt.

Überhaupt gehört die Kamera des iPhone X zu den besten auf dem Markt. Anbei habe ich euch ein paar Fotos in voller Auflösung gespeichert: Google Fotos iPhone X Sample

Akkulaufzeit – Einmal drahtlos Tanken bitte

Natürlich kann das iPhone X auch drahtlos geladen werden. Das ist praktisch und funktioniert problemlos. Die Akkulaufzeit liegt zwischen dem iPhone 8 und dem iPhone 8 Plus. Ich war aber eher überrascht wie lange das iPhone X mit einer Akkuladung auskommt. Es kann das grössere iPhone 8 Plus Modell zwar nicht ganz erreichen kommt aber nahe dran, was angesichts des kompakteren Gehäuses erstaunlich ist.

Der Vergleich zum iPhone 8 Plus – Ungleiche Brüder


Die Entscheidung zwischen dem iPhone 8 Plus und dem iPhone X ist ein wenig dieEntscheidung zwischen dem altbewährten Design und der bekannten Funktionalität und dem Wagnis die Zukunft des iPhones zu entdecken.

In ein bis zwei Jahren werden alle iPhone Modelle mit Face ID und Gestensteuerung daher kommen. Bis dann ist das iPhone X das Modell der Zukunft, was das iPhone 8 Plus aber nicht schlecht macht. Der Vorteil des grossen iPhones ist der etwas tiefere Preis, die bessere Unterstützung des Querformats und der grössere Bildschirm bei Videos, welche noch nicht an das neue Format des iPhone X angepasst sind.

Auch wenn ich seit dem iPhone 6 Plus immer die grossen iPhone Modelle im Einsatz hatte, habe ich mich schnell an das „kleine“ Format des iPhone X gewöhnt. Trotzdem wünsche ich mir für dieses Jahr ein iPhone X Plus.

Fazit:

Das iPhone X ist ein beeindruckendes Smartphone zu einem beeindruckenden Preis. Wer bereit ist den zu bezahlen bekommt das zurzeit beste Smartphone-Display, eine fantastische Kamera, welche praktisch immer hervorragende Bilder schiesst, und mit Face Id die Zukunft der Authentifizierung.

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Apple zeigt Vorschau auf iOS 11.3 – Betaversion schon heute https://www.ifrick.ch/2018/01/ios11-3-vorgestellt/ https://www.ifrick.ch/2018/01/ios11-3-vorgestellt/#comments Wed, 24 Jan 2018 20:11:57 +0000 https://www.ifrick.ch/?p=47699   Apple gab heute eine Vorschau auf die nächste Version von iOS 11. iOS 11.3 bringt einige Neuerungen und Verbesserungen mit sich. iOS 11.3 steht ab sofort als Beta Version für Entwickler bereit. Eine öffentliche Betaversion soll demnächst ebenfalls erscheinen. … Weiterlesen →

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Apple gab heute eine Vorschau auf die nächste Version von iOS 11. iOS 11.3 bringt einige Neuerungen und Verbesserungen mit sich. iOS 11.3 steht ab sofort als Beta Version für Entwickler bereit. Eine öffentliche Betaversion soll demnächst ebenfalls erscheinen.

Nutzer eines iPhone X können sich freuen wenn sie Animojis nutzen. iOS 11.3 bringt einen Bären, Löwen, Totenkopf und einen Drachen mit womit dann 16 Animojis Charaktere zur Verfügung stehen.

Auch im Bereich Augmented Reality AR legt Apple nach. So kann die Entwicklerschnittstelle ARKit 1.5 auch virtuelle Objekte an vertikalen Flächen wie Türen oder Wänden darstellen.

Das Thema Akku beschäftig Apple ja schon einige Zeit und mit iOS 11.3 bekommen die Nutzer die Möglichkeit den Zustand der Batterie anzeigen zu lassen und selber zu bestimmen ob das System zum Schutz des alten Akkus verlangsamt werden soll oder nicht.

In der ersten Beta Version ebenfalls dabei ist iMessage in der iCloud. Dabei werden alle Nachrichten in der iCloud gespeichert und können so zwischen Apple Geräten synchronisiert werden:

Zusätzliche Funktionen in iOS 11.3:

  • Apple Music wird bald das Zuhause für Musikvideos werden. Nutzer können alle gewünschten Musikvideos ohne Werbeunterbrechungen streamen. Sie können ausserdem die angesagtesten neuen Videos, Klassiker oder Videos ihrer Lieblingskünstler fortlaufend in neuen Musikvideos-Wiedergabelisten entdecken.
  • Mit einer neuen Videogruppe in ‘Für dich’ und verbesserten ‚Top Stories‘ macht es Apple News jetzt einfacher über die wichtigsten Videos des Tages auf dem Laufenden zu bleiben.
  • HomeKit Software-Authentifizierung bietet Entwicklern eine grossartige neue Möglichkeit, HomeKit-Unterstützung für vorhandenes Zubehör hinzuzufügen und gleichzeitig den Schutz der Privatsphäre und Datensicherheit zu gewährleisten.
  • Unterstützung für Advanced Mobile Location (AML), um automatisch den aktuellen Standort eines Nutzers zu senden, wenn er einen Notruf an Rettungsdienste in Ländern tätigt, in denen AML unterstützt wird.

Die Developer Preview von iOS 11.3 is ab heute für Mitglieder des iOS Developer Program auf developer.apple.com verfügbar, eine Public Beta-Vorschau wird folgen und auf beta.apple.com verfügbar sein.

iOS 11.3 wird diesen Frühjahr als kostenloses Softwareupdate für iPhone 5s und neuer, alle Modelle des iPad Air und iPad Pro, iPad 5. Generation, iPad mini 2 und neuer und iPod touch 6. Generation verfügbar sein.

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