Google Chromebook: Vorerst nur für Geeks

Gestern stellte Google an der I/O die Chromebooks vor. Bei einem veranschlagten Preis von 429$ für ein WLAN only Modell und 499$ für das Modell mit 3G rechne ich nicht mit einem grossen Erfolg dieser Dinge. Sie sind einfach viel zu teuer.

Die Idee von Chrome OS ein Betriebssystem in der Cloud zu etablieren, gefällt mir als Geek natürlich schon. Nur habe ich schon heute die meisten meiner Daten in der Cloud. Softwareupdates erledige ich mit links, dafür brauche ich kein Cloud OS. Was ich für Tools benutze mag ich mir nicht vorschreiben lassen vom OS Anbieter.

Die technischen Daten der Chromebooks lesen sich nicht gerade berauschend:

  • 300-Nit-Bildschirm mit 12,1 Zoll Bildschirmdiagonale (1280 x 800)
  • 1,48 kg
  • Mindestens 8,5 Stunden Akkulaufzeit 1
  • Intel® AtomTM-Dual-Core-Prozessor
  • Integriertes Dual-Band-WLAN und 3G-Weltmodus (optional)
  • HD-Webcam mit geräuschunterdrückendem Mikrofon
  • 2 USB 2.0-Anschlüsse
  • 4-in-1-Steckplatz für Speicherkarte
  • Mini-VGA-Anschluss
  • Chrome-Tastatur in voller Größe
  • Extragroßes Trackpad mit vollständiger Klickfunktion

Was kann ich damit machen, was ich mit meinem OS X oder Windows 7 Notebook nicht kann? Nicht viel, dazu kann es aber viel weniger als ein Notebook oder auch ein Tablet.

Versteht mich nicht falsch, ich werde mir natürlich so ein Teil besorgen, aber primär um darüber Bloggen zu können. Die Idee des Chrome OS finde ich bestechend, nur sind die Geräte viel zu teuer und werden daher nur Geeks ansprechen welche Google cool finden ( mich zähle ich da definitiv dazu). Um Microsoft anzugreifen muss aber die breite Masse der PC Benutzer von den Vorzügen des Cloud Systems überzeugt werden, und das geht am einfachsten mit cooler und vor allem günstiger Hardware. Beides sind die Chromebooks (noch) nicht.

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