Bitdefender: Malware im Internet wird immer raffinierter

Der Antivirus Hersteller Bitdefender hat die aktuellen Bedrohungen im Internet untersucht.

Dabei kommen die Spezialisten zum Schluss, dass neue AdWare immer raffinierter wird und die bekannte Malware langsam aber sicher ablöst.

Adware dient dazu durch eingeblendete Werbung oder Installationen von Drittsoftware seinem Hersteller Geld zu bringen. Immer wieder wird Adware aber auch von normalen Entwicklern dazu benutzt ihre Software zu refinanzieren:

Denn legitime Unternehmen oder freiberufliche Programmierer verwenden eine Art von Adware für das Monetisieren ihrer Dienste oder Produkte. Die Tatsache, dass diese umsatzerzeugenden Dienste sowohl von Cyber-Kriminellen als auch von legitimen Unternehmen verwendet werden, macht es letztlich noch verwirrender für die Endbenutzer und verändert die Vorstellung der Verbraucher davon wie kostenlose aber durch Werbung unterstützte Software aussehen sollte.

Die momentan 5 aktuellsten Bedrohungen im Internet sind:

Adware.Popuper.P, ein Adware Installationsprogramm, welches das Nutzerverhalten ausspäht, um zielgerichtete Werbung anzubieten, hat im dritten Quartal die Spitzenposition besetzt. Zuerst sucht die Adware nach den Gewohnheiten und Vorlieben des Users, sammelt relevante Daten, um dann Werbeseiten, die sich darauf beziehen, herunterzuladen und zu installieren. Manchmal werden auch saubere Anwendungen heruntergeladen.

 

Trojan.AutorunInf.Genhat eine Infektionsrate von 4,18% der globalen Malware. Externe Geräte wie z.B USB Sticks, Festplatten oder Speicherkarten, erleichtern die Installation von bösartigen Codeabschnitten auf ihnen selbst oder übertragen Online-Bedrohungen auf andere Geräte, die mit denen in Kontakt kommen. User sollten dieWechselmedien regelmäßig scannen, insbesonders wenn sie diese an PCs in Bibliotheken, Copy-Shops oder anderen öffentlichen Plätzen, die als Infektionsquellen bekannt sind, anschliessen.

 

JS:Trojan.Script.EY,ein manipuliertes JavaScript, das in saubere HTML- und JavaScript-Dateien injiziert wird, belegt den dritten Platz. Die User werden auf Malware-beladene Webseiten umgeleitet und dadurch kann ein Schadcode auf dem kompromittierten PC ausgeführt werden.

 

Mit einer Infektionsrate von 3.31% belegt Exploit.CplLnk.Gen, eineErkennung für Verknüpfungen,den vierten Platz.  Dieser verwendet eine Windows-Schwachstelle, um einen beliebigen Code auszuführen. Diese Schwachstelle wurde auch von Rootkit.Stuxnet ausgenutzt.

 

Beim Win32.Worm.Downadup.Gen, der den fünften Platz mit einer Infektionsrate von 2.87% belegt,kann man einen geringen Rückgang seit Jahresanfang feststellen. Allerdings stellt es eine andauernde Bedrohung dar, die PCs weltweit gefährdet. Der Wurm nutzt eine Schwachstelle in älteren Microsoft Betriebssystemen aus. Eine Aktualisierung des Betriebssystems sollte die User vor dieser Bedrohung schützen.

 

Fazit:

Auch wenn ich auf meinen Macs bisher von Viren verschont geblieben bin habe ich einen Virenscanner installiert. Was beim Mac noch ein „Nice to Have“ darstellt ist unter Windows schon lange Pflicht.

In Kürze werde ich hier einige Antivirus Pakete verlosen – Stay tuned

Wie haltet ihr es mit dem Virenschutz ?

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