AdBlock Plus Browser-Erweiterung verdient an Werbung mit

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Mein Kollege Sascha Pallenberg hat auf Mobilegeeks einen interessanten Beitrag über die Browser Erweiterung AdBlock Plus veröffentlicht.

Die Browser Erweiterung für Chrome und Firefox entfernt die Werbung auf Internet Seiten. Mit rund 40 Millionen Benutzern ist AdBlock Plus der am meisten verbreitete AdBlocker. Obwohl das kleine Tool gratis erhältlich ist, leistet sich die dahinter stehende Firma Eyeo GmbH 15 Angestellte, schicke Büros und zwei Chefs.

Wie das geht erklärt Sascha ausführlich. Es lohnt sich den langen Artikel komplett zu lesen. Kern der Sache ist folgender:

AdBlock Plus lässt sogenannte „Akzeptierte Werbung“ durch und blockiert alles andere. Diese Akzeptierte Werbung wird via Whitelist gesteuert und in diese Liste können sich Partner einkaufen.

Die Geschäftsführer der AdBlock Plus Firma verfügen praktischerweise mit Yieldkit gleich über ein Werbenetzwerk welches genau solche Werbung vermarktet.

Webseitenbetreiber sollen gezwungen werden dort Werbung zu buchen und nicht mehr bei anderen Vermarktern. Zusätzlich ersetzt AdBlock Plus auch noch Amazon Affiliate Links durch eigene Links an welchen dann ebenfalls wieder dick Kohle verdient wird.

Man könnte nun sagen, dass nichts im Leben gratis ist. Auch eine kleine Browser Erweiterung nicht. Das Problem dabei ist aber, dass so getan wird als könne die AdBlock Plus Community bestimmen wer auf der Whitelist landet und wer nicht. Das ist natürlich Quatsch, es geht ausschliesslich um Geld welches die Macher auf die krumme Tour verdienen.

Fazit:

Selber setzte ich keine Ad Blocker mehr ein. Ich besuche vor allem Tech Seiten, Blogs, Zeitungen und andere Newsquellen. Denen mag ich die Einnahmen dieser Werbung gerne gönnen und wer zu aufdringliche Werbebanner schaltet den besuche ich nicht mehr. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass nichts im Leben wirklich gratis ist, schon gar nicht qualitativ hochstehende Inhalte im Netz. Da ich diese auch in Zukunft gerne lesen möchte, verzichte ich darauf die bescheidenen Einkünfte der Macher mit so einem Tool zu killen. Eigentlich ganz einfach oder ?

photo credit: nathan makan via photopin cc

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