D-Link Boxee Box: Schiefer Multimedia Würfel mit Power

Seit 2 Wochen steht was Schiefes unter meinem TV. Gemeint ist die D-Link BoxeeBox, diese kleiner Wunderkiste mit Intel Atom Prozessor welche so einiges kann. Wer die Boxee Oberfläche vom Mac oder Windows her kennt, wird sich sofort zu Hause fühlen. Das kleine MediaCenter lässt sich bequem an seine Bedürfnisse anpassen. Die Feature Liste ist reichhaltig:

  • 10/100 Mbit/s Fast Ethernet
  • IEEE 802.11 n/g/b
  • Sicherheit: WEP, WPA und WPA2 Verschlüsselung
  • 2 USB 2.0 Anschlüsse
  • HMDI 1.3
  • Audioausgänge: optisch + analog
  • Unterstützte Audio-Formate (Auswahl): MP3, WAV, WMA, AAC
  • Unterstützte Video-Formate (Auswahl): FLV/On2, H.264 AVC, VC-1, MPEG-1/2/4, DivX 3
  • Unterstützte Bildformate: JPEG, PNG, GIF, BMP, TIFF
  • Unterstützte Auflösungen: 720p/1080p bei 30fps, 720i/1080i bei 60fps
  • SD-Speicherkarten: SD und SDHC bis zu 32 GB
  • Abmessungen (L x B x H): Boxee Box 115 x 115 x 115,5 mm; Fernbedienung mit Tastatur

Nach dem Anschliessen fragt die Box nach den WLAN Daten, daraufhin heisst es erstmal warten und ein Softwareupdate einspielen, welches die OS Version 1.0 installiert. Danach findet man sich auf einer übersichtlichen Oberfläche wieder welche alle wichtigen Funktionen auflistet:

Mein Synology NAS wurde auch sofort entdeckt und ich konnte gleich auf meine Filmbibliothek zugreifen. Alle XVID, AVI und DIVX Filme wurden ohne Probleme abgespielt.

Genial ist die Fernbedienung der BoxeeBox, auf der einen Seite ist sie eine normale Fernbedienung mit einem Steuerkreuz, auf der anderen Seite verfügt sie über eine kleine Tastatur, auf welches sich erstaunlich gut schreiben lässt.

Die Box hat einen auf der Firefox Engine „Gecko“ basierenden Browser mit welchem sich die meisten Webseiten problemlos anschauen lassen. Auf der Seite Boxee.tv kann ein User Account eröffnet, und die Box verwaltet werden. Ebenso können dort Freundeslisten geführt und Favoriten erfasst werden. Das geht schneller als auf der Box selber.

Daneben gibt es eine ganze Anzahl sogenannter Apps mit welcher sich die Funtionalitäten der kleinen Kiste erweitern lassen.

RSS Reader, Twitter, Facebook und andere SocialMedia Dienste stehe dort zur Verfügung. Durch das quell-offene und auf Linux basierende Betriebssystem der Box, lässt sich fast alles damit machen. Rechenpower ist durch den Intel Atom Prozessor genügend vorhanden und mit dem SD Card Slot steht auch Speicher zur Verfügung welcher genutzt werden kann.

Fazit:

Neben dem Apple TV 2 und der Google TV Box von Logitech, ist die BoxeeBox das dritte MediaCenter welches unter meinem TV steht. Google TV und Boxee sind durchaus vergleichbar. Google TV verfügt über die schickere Oberfläche, die Funktionen der BoxeeBox sind aber vielfältiger und sie ist besser erweiterbar. Während Google TV bisher in den USA einige Schwierigkeiten hatte, versucht DLINK auch in Europa den einen oder anderen Dienst für die BoxeeBox anbieten zu können. Bisher sind das aber nur Ankündigungen.

So krankt die DLINK Box am gleichen Problem wie GoogleTV, es gibt keinen deutschsprachigen Content. Um seine bestehenden Medien abzuspielen ist der Würfel super, die Möglichkeiten durch das offene OS sind riesig und die Kiste macht Spass, bringt aber vorderhand mehr Versprechen was noch kommen könnte als konkrete Dienste.

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