Hören Sie auf Innovationen zu verhindern und beginnen Sie endlich konstruktive Lösungen zu präsentieren
Sehr geehrter Herr Thür
Google hat gestern die Abschaltung von Street View in der Schweiz in Erwägung gezogen und beschlossen, das von Ihnen erzwungene Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes ans Bundesgericht weiter zu ziehen. Sollte man dort unterliegen, wird Google den beliebten Dienst in der Schweiz abschalten da man ihren Forderungen nach 100%igem Datenschutz technisch nicht nachkommen kann.
Die Schweiz wäre dann mal wieder ein einsamer Sonderfall, in welchem es nur Verlierer gibt. Allen voran die hunderttausende Internetbenutzer welche Street View immer wieder brauchen und schätzen. Von den Touristen welche sich zukünftig kein Bild unseres Landes mehr machen könnten und dem enormen Imageschaden, welche die Abschaltung mit sich bringen würde, möchte ich hier gar nicht sprechen.
Warum verhindern Sie mit unsinnigen Forderungen Innovationen in der Schweiz? Ist Ihnen nicht bewusst, welches Signal die Schweiz, welche Sie als eidgenössischer Datenschutzbeauftragte ja auch repräsentieren, mal wieder in unsere Nachbarländer aussendet. Zürich ist der grösste Forschungsstandort von Google ausserhalb den USA, und ausgerechnet hier soll Street View deaktiviert werden. Nichts anderes kann ja Ihr Ziel sein, da sie auf der 100% sicheren Unkenntlichmachung von Personen und Nummernschildern bestehen. Dies ist technisch aber nun mal nicht machbar. Genau aus diesem Grund hat Google ja ein Formular eingerichtet, auf welchem jeder Nutzer ein Bild melden kann welches gelöscht oder von Google manuell überarbeitet werden soll.
Falls Ihnen nicht klar ist, dass ein 100% “Schutz” unmöglich ist, dann fehlt es ihnen am, für Ihren Job notwendigen, technischen Know How und Sie müssten zurücktreten. Eher denke ich aber, dass Sie von Anfang an Street View abschalten lassen wollten, da Ihnen dieser Dienst offenbar ein Dorn im Auge ist.
Wie ist es denn aber mit TV Sendungen welche Passanten zeigen? Wie ist es mit den zahlreichen Webcams, welche meine Schritte zeigen? Warum darf ich in Zeitungsfotos erscheinen aber nicht auf Street View?
Als eidgenössischer Datenschutzbeauftragte sind Sie auch mein persönlicher Datenschützer, da die Eidgenossenschaft aus uns allen besteht. Ich persönlich habe Sie aber nie gewählt noch kann ich auf Ihre Politik Einfluss nehmen. Warum verunmöglichen Sie mir, einem aufgeschlossenen und technisch interessierten Schweizer Bürger, die Benutzung von Google Street View?
Wichtigster Grundsatz in meinem persönlichen Datenschutz ist, dass ich selber bestimmen kann, wer wie mit meinen Daten umgeht. Lassen Sie Street View abschalten, fehlt mir diese Möglichkeit und sie verletzten meine Freiheit, im Internet Datendienste zu nutzen (solange diese legal sind natürlich).
Mir scheint es, als haben Sie nie versucht, echte Lösungen mit Google zu finden. Sonst hätte sich eine Vereinbarung wie sie Deutschland mit Google abgeschlossen hat, sicher leicht einrichten lassen. In unserem Nachbarland sind die Bewohner um einiges empfindlicher und vorsichtiger, was den Datenschutz angeht, als wir Schweizer das sind. So ist es dort nun möglich sein Haus von Google verpixeln zu lassen, wenn man verhindern möchte in Street View zu erscheinen. Eine pragmatische Lösung wie ich finde.
Ich fordere Sie mit diesem Brief auf, endlich ihre Totalopposition gegenüber den neuen Diensten, welche uns das Internet bringt, einzustellen und zu versuchen, konstruktive und für uns Internetnutzer sinnvolle Lösungen auszuarbeiten.
Nur dann sind Sie meine Steuerfranken wert.
Mit freundlichen Grüssen
Jean-Claude Frick
Dieser offene Brief geht auch per Post an Herrn Thür, dem man leider keine E-Mails schicken kann:
Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter
Feldeggweg 1
CH – 3003 Bern


Das kann ich nur unterschreiben und würd ich auch gleich dem Herrn Thür zusenden.
(wenn ich darf werd ich das gleich auch auf meinem blog der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Typisch Schweiz… offensichtlich hat Herr Thür keine dringendere Probleme als das??? Schande über uns, Schande über die Schweiz – ich befürchte, dass es aber zu einer Abschlatung kommen wird…
Hallo Martin
Sehr gerne, Du darfst das verwenden wie Du möchtest. Ich mach mir keine Illusionen da etwas ausrichten zu können, möchte aber mit meiner Meinung nicht einfach still sein sondern meinen Protest irgendwie deponieren.
Danke hilfst Du da mit!
Endlich jemand der sich dagegen wehrt. Weiss nicht was Herrn Thür und sein Team sich in dieser Angelegenheit dabei denken. Wahrscheinlich haben Sie im Moment nichts besseres zu tun als auf Google herum zu trampeln. Ein wichtiger Aspekt ist doch die betroffenen Personen selbst zu entscheiden lassen, was mit den Daten passieren soll.
Ich bedanke mich bei Herrn Frick für seinen Einsatz und hoffe auf einen Kompromiss von Herrn Thür.
Da stimme ich dem Martin zu und werde auf meinem Blog den Brief auch gerne Weiterleiten
Wär weiss vielleicht kann der Herr Thür bald seine Sachen zusammenpacken =)
Vielen Dank! Kann ich absolut unterstützen. Word up!
…. wieso google als target?
Weil es publikumswirksam ist?
Weil es ein quickwin ist?
Weil man sich damit profilieren kann?
Weil all die anderen WIRKLICHEN Datenschutzthemen viel zu komplex und Unsexy sind – und mit Unsexy und Komplexitaet hat man sich noch nie wirklich profilieren koennen….
Vlt. braucht der Thür das Prestige hier um andere, verstaubte Faelle behandeln zu koennen (wishfull thinking)
Verbloggen wir das alle! Drucken es aus und sendens dem Hampelmann per Versand 1.0…
Dürften wir das alle so verwenden?
Klar dürft ihr das alle so verwenden, mit Link auf mich
hmmm… und ich soll dann google street-view durchforsten und selber dafür sorgen, dass bilder von mir vom netz verschwinden? dass kanns ja wohl auch nicht sein, oder? street-view ist eine lustige spielerei, aber so wichtig wie hier dargestellt nun auch wieder nicht.
Bis auf die Passage mit Deutschland würde ich unterschreiben.
Frage mich, ob schon eine der Parteien Crowdprocessing als Lösung einbrachte.
Es ist also unsinnig, wenn jemand dafür einsteht, das geltende Gesetze eingehalten werden? Das ist die gleiche falsche Verhinderer-Argumentation wie bei den Einsprachen der Umweltverbände bei Grossprojekten. Wenn die Gesetze eingehalten würden, gäbe es auch keine Einsprachen, wem die Resultate nicht passen, soll dafür sorgen, dass die Gesetze ändern!
Das Recht am eigenen Bild ist ein urliberales Recht. Ich bin daher Hr. Thür für seinen Einsatz sehr dankbar und finde seine Forderungen (http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Was-Thuer-von-Google-fordert/story/17092785) deutlich klüger, als die Lösung in Deutschland, sein Haus verpixeln zu lassen.
Mein Haus – fotografiert in normaler Höhe – soll man sehen können, nicht aber meine Kinder, die hinter der Hecke planschen und für Passanten nicht sichtbar sind. Weshalb sollte man gerade bei Google akzeptieren, dass 98% oder 99% gut genug ist? Es ist eben nicht so, dass alle anderen Bilder veröffentlichen dürfen, Google aber nicht. Die NZZ fasst es sehr treffend zusammen: http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/ein_aufruf_zum_digitalen_spiessertum_1.9649439.html
Die Unterstellung, dass es Hr. Thür um die Abstellung des Dienstes oder gar um die eigene Profilierung geht, entbehrt m. E. jeglicher Grundlage.
Hallo Michael
Unsere Gesetzgebung hinkt in der Tat der Online Gesellschaft massiv hinterher. Nur sind die Politiker nicht gewillt, oder zuwenig kundig dies zu ändern.
Ich unterstelle Herrn Thür sehr wohl, dass er Street View abschalten möchte, anders ist die 100% Forderung nicht erklärbar. Es ist nicht möglich 100% der Leute zu verpixeln, das weiss jeder der sich ein wenig auskennt. Wenn man Google zwingt bei uns als einzigem Land 100% zu erreichen, stellen sie denn Dienst ab, fertig.
Wenn Du Dein Haus auf Street View haben möchtest aber Deine Kinder nicht (worin ich mit Dir einverstanden bin) dann geht das ja jetzt schon:
Suche Dein Haus, gucke ob man jemand erkennt und wenn ja melde das Google. Nach ein paar Tagen sind diese Personen zusätzlich verpixelt.
Was soll daran nicht genügen?
[...] Jean-Claude Frick hat dazu einen offenen Brief an den eidgenössischen Datenschützer “Herr Thür” [...]
[...] bekommen dieser Tage allerhand Briefe von Bloggern, Twitterern etc. etc. und auch ich möchte mich da anschliessen. All zu weit ausholen will ich gar [...]
2x Offener Brief an den eidgenössischen Datenschützer…
Ob sich der Dateschützer vom Schweizer Volk in seinen Aufgabenbereich – von dem er glaub gar keine Ahnung hat – rein reden lässt? Ein Versuch ist’s wert. Bei ifrick.ch gibts einen ausführlichen Brief zum lesen und bei tkkg.ch gibt es …
Würde ich sofort unterschreiben. Wir Deutschen habe da auch eine Dame, Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) , die sich sehr dagegen engagiert.
Danke für den Brief. Werde dem guten Mann auch mal einen schicken, per B-Post natürlich
Grundsätzlich finde ich es ja gut, dass es jemanden gibt, der für nsere Rechte schaut, hier ist. Dennoch sollte sich aichdieser etwas mit dem Internet befasst haben.
Ich behaupte ja, dass der liebe Hr. Thür gar nicht weiss was StreetView ist.
Und es gibt weitaus wuchtigere Fälle, wo man unsere Daten schützen soll.
Bei StreetView ist das ein EINMALIGES Bild, bei dem man vielleicht nicht mal von Vorne drauf ist. Sucht einem jemand, muss er ihn erst mal auf allen Strassen suchen gehen, denn die Personen sind ja nicht mit Namen usw. verbunden.
Ach ja, Hr. Thür, bitte schützen Sie doch meine Daten, da oben steht mein Name!
)
(Nicht dass Sie wirklich noch auf die Idee kommen
Man kann StreetView kaum als “Innovation” bezeichen. Nur eine Minderheit der User benützt SV – das sagt sogar Google selbst. Der Mehrwert durch SV hält sich in einem bescheidenen Rahmen. Google schaltet SV nicht aus altruistischen Gründen auf, sondern bereitet ein Geschäftsmodell vor, dessen Wertschöpfung vor allem in den USA geschieht.
Viel wichtiger aber:
SV hat NICHTS, aber auch gar nichts mit dem Fotografieren im öffentlichen Raum zu tun. Man darf nach wie vor Passanten fotografieren, solange man nur die Menschenmasse und nicht eine bestimmte Person daraus herausgreift und ins Zentrum der Aufnahme rückt. Man darf weiterhin an einem Konzert fotografieren, etc. Es ist weiterhin eine Frage das Anstands, Personen, die man fotografiert, zu fragen, ob sie damit einverstanden ist.
Es ist ein künstlicher Zusammenhang, der SV legitimieren soll. Er besteht aber nicht. Das Urteil gegen SV ist ein Urteil gegen die kommerzielle Auswertung und “Datenbankisierung” des öffentlichen Raums ohne Zustimmung der Abgebildeten; im Unterschied zu einzelnen ins Web gestellten Fotos lässt sich mit SV der öffentliche Raum systematisch erschliessen. DAS ist der stossende Punkt. Eine solche Nutzung bedarf einer demokratischen Legitimierung oder einer rechtlichen Beurteilung. Was nun ja geschieht.
Zum Glück. Es besteht kein Grund, Google in Schutz zu nehmen oder dafür zu “fänen”. Google muss sich den hiesigen Gesetzen beugen. Wenn diese nicht mehr zeitgemäss sind, dann findet Mehrheiten, diese anzupassen. Wenn nicht, beruhigt euch.
lieber jean-claude
ich bin etwas spät, möchte aber doch noch was zu deinem brief schreiben.
für mich ist deine nachricht an den datenschützer ein nicht ganz durchdachter rundumschlag.
vorausschicken möchte ich, dass ich grundsätzlich damit einverstanden bin, dass es ein verlust wäre, wenn google street-view hier abschalten würde.
also:
nur weil du thür mehrmals vorwirfst, er wolle street view eh nur abschalten, wird das argument nicht stärker. vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht, das weisst du nicht.
dir ist auch klar, dass tv-sendungen und zeitungsbilder nicht dasselbe sind wie street-view. ja, ich weiss, mittlerweile gibt es ein grosses sf-archiv und zeitungen gibt es auch digital. doch: “es gibt nichts älteres als die zeitung von gestern.” street-view interessiert aber immer…)
als eidgenössischer datenbeauftragter hat thür die aufgabe, die schweizerische gesetzgebung durchzusetzen. wenn dir das nicht passt, musst du nicht thür angreifen, sondern die gesetze.
ich unterschreibe gemeinsam mit dir den grundsatz, dass ich selbst bestimmen können soll, was mit meinen daten und meinem bild geschieht.
doch trotz formular habe ich nicht das gefühl, dass mir street-view das bietet. wieviele millionen bilder gibt es nur schon von der schweiz? wie soll ich denn bitteschön mein bild in dem heuhaufen finden? wenn ich schauen muss, wo ich eventuell auftreten könnte und das dann melden muss, dann ist die selbstbestimmung über meine daten eine sehr theoretische. da macht google mit meinen daten erstmal, was sie wollen, nicht was ich will. ich glaube nicht, dass datenschutz eine holschuld ist.
natürlich wäre es noch unpraktikabler, wenn jeder seine zustimmung für sein bild auf street-view geben müsste. doch das verlangt auch niemand.
das einzige, was von google verlangt wird, ist, dass die dienstleistungen an die schweizerische gesetzgebung anpasst wird. Wenn eine IT-firma wie google, die 2009 6,5 milliarden (!!!) gewinn geschrieben hat, argumentiert, das sei technisch nicht möglich, klingt das schon etwas hilflos. oder schlichtweg ignorant.
kaum wirds etwas kompliziert und es geht ans geld, reagieren sie wie kleine kinder: dann stellen wir halt ab, bäh! ja, geschäftlich ist das eine absolut verständliche reaktion, doch: do no evil, das leben erleichtern…pustekuchen. wenn sie wenigstens ehrlich wären.
Diesen «offenen Brief» kann ich nicht ernst nehmen. Mit dem Verweis auf angebliche Innovationen sollte man nicht jede Schweinerei rechtfertigen. Datenschutz ist wichtiger als ein neues Amüsement im Internet. Street View ist nicht so unentbehrlich, dass man deswegen wichtige Errungenschaften wie den Datenschutz preisgeben müsste. Und was heisst schon, es sei unmöglich, alle Gesichter zu verpixeln? Das ist fantasielos. Es ist teuer und aufwändig, gewiss, aber einer superprofitablen Firma wie Google kann man diesen Aufwand problemlos zumuten. Street View hat niemand vermisst, als es noch nicht existierte. Niemand benötigt Street View. Es ist deshalb auch nicht nötig, dass Sie den Datenschützer drangsalieren. Wenn Street View abgeschaltet wird, ist das keine Katastrophe. Wenn Google Street View weiter betreiben will, dann soll Google den Datenschutz respektieren. Es ist unverständlich, dass Internet-Fans dem Datenkraken Google jede Sauerei nachsehen und diese Firma konsequent verteidigen.
Jean-Claude: Wenn du sagst, dass es rein technisch nicht möglich ist, alle Bilder zu verpixeln, dann mag das stimmen. Wenn du aber sagst, dass es nicht möglich ist, alle Bilder zu verpixeln, dann muss ich dir klar widersprechen.
Eine Firma wie Google kann es sich leisten, innovative Lösungen zu finden und solche Dinge manuell verarbeiten zu lassen. Möglich wäre zB vielleicht etwas ala Google Image Labeler: Bild im Zweifelsfall verpixeln und einem User vorlegen, der dann entscheidet ob da ein Nummernschild/Gesicht dahinter ist, oder nicht. (Das erkennt man aus dem Kontext.) Ich bin mir sicher es gibt noch weitere Möglichkeiten das Problem zu lösen.
Und wieso sollte man nicht von Google verlangen können, dass Personen vor Einrichtungen wie Spitälern und Kirchen besonders sorgfältig verpixelt werden? Es ist ja nicht so, dass sie die Geoinformationen von solchen Orten nicht haben.
Ich mag Streetview auch und möchte nicht, dass es abgeschaltet wird, aber wenn ihr Herrn Thür unterstellt dass er sein Fachgebiet nicht kennt, obwohl ihr nichtmal die Gerichtsprotokolle gelesen habt, kann man euch nicht gerade eine tiefgründige Beschäftigung mit dem Sachverhalt vorwerfen.
Das ist doch eine relativ vernünftige Forderung.
Jean-Claude, du weisst aber schon, dass lange nicht alle menschen dieser welt sich auch im internet bewegen? und das die paar wenige, die es tun, sich nicht alle mit google street view auskennen?
ich finde auch, dass du hier das pferd von hinten aufzäumst. thür macht nur seinen job anhand den gegebene gesetzte. die muss man diskutieren.
“Wenn Du Dein Haus auf Street View haben möchtest aber Deine Kinder nicht (worin ich mit Dir einverstanden bin) dann geht das ja jetzt schon:
Suche Dein Haus, gucke ob man jemand erkennt und wenn ja melde das Google. Nach ein paar Tagen sind diese Personen zusätzlich verpixelt.
Was soll daran nicht genügen?”
Was daran nicht genügen soll? Soll ich in Zukunft jegliche Online-Dienste durchforsten, um zu kontrollieren, dass der Datenschutz eingehalten wird?
Nein danke!
Habe für das ganze eine Facebook Page erstellt (ist noch im Aufbau soll aber auch über diese Plattform die Möglichkeit bieten an die Werke von Herrn Thür zu besichtigen) http://www.facebook.com/pages/Was-soll-das-lieber-Herr-Thür/147689785299679
waren wohl diese facebook-mobber bei thür vorstellig geworden und sind über google hergezogen.
allerdings darf man diesen giganten facebook und google ruhig mal bisschen auf die füsse treten, die benehmen sich teils diktatorischer als die gestürzten arabischen herrscher. zähle apple da auch dazu
Hallo
Also ich finde den Brief an den lieben Herr Thür ganz ok und verstehe nicht warum man sich jetzt gerade daran so aufregen kann. Es werden sowieso Daten gespeichert inkl. Emails und Handy Verbindungen etc. Wer nicht will, dass ein Haus drauf ist oder es ihm nicht passt soll irgendwo in die Alpen ziehen und dann einfach aufpassen, dass er nicht auf der Topin Cam zu sehen ist!
Ich frage mich, wieviele der Verneiner selber ihre Bilder zu Facebook hochladen und sich dabei nichts denken…
Ich hoffe, dass Streeview bald weiter augeschaltet wird, winke dann freundlich beim Aarebad Müsingen vor dem Eingang. Ich glaube es war sogar an einem Werktag, uiuiui, jetzt sieht man dann dass ich in kurzen Hosen mit dem Scooter an einem Wochentag ins Freibad gehe… Meine Frau wird da sicher mit mir schimpfen!
Michael
@Michael: Es ist schon ein Unterschied ob man selber (aus welchem Grund auch immer) Fotos auf Facebook hochlädt, oder ob man von Dritten fotografiert wird ohne dass man davon weiss.
Mich persönlich störts nicht wenn ich im StreetView erscheine. Viele Leute jedoch schon. Darum gibt es das Datenschutzgesetz. Und das sollte man schon berücksichtigen.
[...] Offener Brief an den eidgenössischen Datenschützer [...]