Test MacBook Pro 13″ ohne Touchbar: Bye bye MacBook Air

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In den letzten 3 Wochen war ich mit Apple’s neuem MacBook Pro unterwegs. Ich hatte das 13 Zoll Modell ohne Touch Bar dabei.

Das Modell mit Touch Bar habe ich ebenfalls bekommen und werde dieses und vor allem die neue Touch Bar in einem separaten Beitrag beschreiben. In diesem Test geht es jetzt um das neue Entry Level Modell. Ich bin vom „kleinen“ MacBook Pro absolut angetan und habe in den zurückliegenden Wochen keinen der viel diskutierten Adapter benötigt. Aber der Reihe nach:

Ich habe das kleine 13 Zoll Modell in der Standard Ausführung. Das heisst es ist mit einem Intel Core i5 Dual Core Prozessor mit 2GHz ausgestattet. Dazu kommen 8 GB RAM sowie eine 256 GB SSD. Der Retina Bildschirm löst mit 2560×1600 Pixeln auf und strahlt mit einer Helligkeit von 500 Nits.

Spezifikationen MacBook Pro

Den grösseren Farbraum nach dem P3 Standard merkt man im direkten Vergleich zum Vorgängermodell. Farben wirken kräftiger und dank der grösseren Helligkeit lässt sich der Screen jederzeit bestens ablesen.

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Das neue Design ist um einiges flacher als beim Vorgängermodell. Das MacBook Pro hat ähnliche Masse wie das MacBook Air und wiegt auch gleich wenig. Damit macht Apple das MacBook Pro ohne Touch Bar zum Quasi-Nachfolger des MacBook Air. Dieses kann zwar weiterhin gekauft werden, hat aber keinerlei aktualisierte Komponenten und kein Retina-Display.

Die Tastatur des MacBook Pro ist ähnlich wie beim MacBook. Ganz flach und mit sehr wenig Hub. Trotzdem verspricht Apple mit dem Butterfly 2 Mechanismus ein besseres Schreibgefühl. Und es ist in der Tat viel besser geworden.

Während meinem Test des MacBooks’s war ich mässig zufrieden mit der flachen Tastatur. habe mich immer nach den normalen Tasten der anderen Apple Notebooks gesehnt.

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Über das Keyboard des MacBook Pro bin ich nun aber absolut begeistert. Hatte noch nie eine so gute Tastatur, auf welcher ich so schnell und fehlerfrei tippen konnte. Der Unterschied zum MacBook ist gewaltig. Einzig das lautere Tippgeräusch könnte den einen oder anderen stören.

Das Touchpad der neuen MacBook’s ist riesig. Die Glas-Touchpads der Apple Notebooks waren schon immer die besten überhaupt, mit de aktuellen Geräten schafft es Apple noch eine Schippe drauf zu legen. Dank den verschiedenen Gesten, welche sich in macOS Sierra konfigurieren lassen, fühlt sich das Touchpad schon wie ein kleiner Touchscreen an.

Das MacBook Pro verfügt über zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse an der linken Seite. Diese verfügen über einen USB Typ C Stecker, welcher bekanntlicht nicht mehr verkehrt herum eingesteckt werden kann.

Diese Anschlüsse sind für mich eines der Highlights der neuen MacBook Pro Modelle. Sie repräsentieren quasi die Zukunft. Bald wird dieser Anschluss überall zu finden sein. Monitore, RAID Systeme, Speichersticks, Kameras, Smartphones und andere Peripheriegeräte werden über USB Typ C bezw. Thunderbolt 3 verfügen.

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Da wir aktuell noch nicht ganz soweit sind, braucht es Adapter. Apple hat eine ganze Reihe davon im Angebot und lässt sich diese auch gut bezahlen. Für mich kein Problem. Habe bisher noch keinen  Adapter benötigt.

Ein Notebook kauft man für mehrere Jahre. Womit sich das Adapter Problem in naher Zukunft von selbst lösen wird, da Apple mit Thunderbolt 3 auf einen offenen Standard setzt.

Man kann das MacBook Pro auch über den Anschluss laden, dafür musste der MagSafe Adapter weichen, womit die Gefahr wieder aktuell wird, das Gerät am Kabel vom Tisch zu reissen.

Fazit:

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Das MacBook Pro ist ein hervorragendes, schnelles und vor allem sehr leichtes Notebook. Mir fehlt nichts an diesem Notebook. Es ist elegant, robust und hat eine Akkulaufzeit von gut 10 Stunden, womit man problemlos durch den Tag kommt.

Am wichtigsten für mich ist das geringe Gewicht und die flachen Abmessungen. Als Pendler und Vielreisender war das bisher ein starkes Argument das MacBook den Pro Modellen vorzuziehen. Mit den neuen MacBook Pro bekomme ich aber die Power die ich möchte in einem stylischen Design ohne Kompromisse machen zu müssen.

Ausser dem tieferen Preis gibt es keinen Grund mehr noch ein MacBook Air zu kaufen. Lieber etwas länger sparen und dafür mit dem „kleinen“ MacBook Pro die neueste Technik kaufen.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. „Ausser dem tieferen Preis gibt es keinen Grund mehr noch ein MacBook Air zu kaufen.“ … nur ist dies für 90% der Weltbevölkerung der wichtigste Grund! Das Einstiegs-Macbook ist tot, und das ist leider schade! Sehr schade!

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