Test Synology DS 411+II: Server im NAS Kleid

Seit 4 Wochen bin ich stolzer Besitzer einer Synology Diskstation DS411+II mit 12 TB Brutto Kapazität.

Schon seit langem benutze ich Diskstations von Synology, mein Vorgängermodell war aber langsam in die Jahre gekommen, Prozessor und RAM kamen an ihre Grenzen.

Also habe ich mir bei Brack eine DS411+II ausgeliehen (und dann auch gleich gekauft da ich sie nicht mehr hergeben wollte).

Hardware:

  • Intel Atom D525, 1,8 GHz, Dual Core
  • 1 GB RAM
  • 4 HD Bays für 2.5″ oder 3.5″ Discs mit SATA II
  •  1x RJ-45 Gigabit LAN (10/100/1000 Mbps)
  • 2x USB 2.0
  • 1x eSATA
  • 1x RS-232
  • 1x VGA (Konsole)
Die Datenübertragung läuft deutlich fixer als bei meinem Vorgänger (war eine DS410J). Man merkt der 411+II den flotten Prozessor und die 1GB RAM an. Die Lautstärke der DS411+II ist recht hoch. Unter dem Schreibtisch vernimmt man ein konstantes Brummen. Je nach verbauter HD kann das noch etwas stärker oder schwächer ausfallen, aber die 411+II ist definitiv keine Flüsterkiste.

 

Software:

 

Eine Synology Diskstation wird erst besonders durch den DiskStationManager (DSM), das Betriebssystem der Synologys.
Dort wird alles konfiguriert und dort werden die Funktionen erweitert.
Auf der DS411+II läuft der DSM dank dem DualCore Prozessor flüssig und schnell. Die Bedienung ist logisch und die Funktionen sind sehr reichhaltig.
Von der RAID Einstellung des Dateisystems, über den iTunes und Videoserver bis hin zur Webcam Steuerung sind die Möglichkeiten beinahe unbegrenzt.
Mail, Web und SQL Server sind ebenso dabei wie natürlich File und Multimediaserver. Die DS411+II kann sowohl als TimeMaschine Backup wie auch als iTunes Server dienen.
Wer als Filesystem SynologyHybridRAID auswählt, kann später jederzeit die eingebauten Festplatten durch grössere Modelle ersetzen ohne dabei Daten zu verlieren
Im Frühling erscheint übrigens der DSM 4 mit verbessertem GUI und Dropbox Funktionen.

 

Fazit:

 

Die Synology DS411+II überzeugt voll und ganz. Bei mir ersetzt sie den MacMini Server. Es gibt fast nichts was man nicht mit der Synology machen könnte.
Wer sich einen genaueren Überblick über die Funktionen der kleinen schwarzen Box machen möchte dem empfehle ich den sehr ausführlichen Testbericht von Kollege Jan von Applegadgets.

 

Besten Dank an Brack für das Testgerät, ihr schafft es immer wieder mich zu verführen 😉

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11 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

    • Hallo Hans

      Das Ding ist definitiv zu laut um unter dem Schreibtisch laufen zu lassen. Es surrt schon deutlich stärker als die kleineren Synologys. In wie fern das von den verbauten HDs abhängt kann ich Dir aber nicht sagen.

  1. Hi Jean-Claude,

    Wie lautstark ist sie denn wenn die Platten im Sleep Modus sind? …ungefähr gleich laut wie ein iMac, resp. wie die deine alte DS?

    Ebenfalls hast du oben geschrieben, dass deine mit 12TB Speicher läuft, hattest du Probleme das diese nicht erkannt wurden? …meine DS409+ sollte 3TB disks auch unterstützen, RAIDs damit lassen sich aber nicht erstellen.
    Auf jedenfall danke für die Review, muss wohl beginnen auf ein Upgrade zu sparen.

    • Hallo Philipp

      Die HDs sind im Sleep Mode deaktiviert, die Lüfter rauschen aber weiter recht laut. Mein DS410j vorher war deutlich leiser sobald die HDs mal im Sleep Mode waren.
      Ist aber auch logisch da das DS411+II einen DualCore Prozessor hat welcher immer eine gewisse Kühlung braucht.
      Ich hatte KEINERLEI Probleme mit dem 3TB Discs, die wurden problemlos erkannt und mit dem SHR (Synology Hybrid Raid) formatiiert. Welche DSM Version ist denn auf Deinem NAS drauf? Aktuell wäre 3.2

  2. Pingback: Synology: Einfacher Umzug der HardDiscs von einer Diskstation zur anderen » DS1511, DS411II, Synology, Sache, Woche, Platten » JCFRICKs Tech Blog

    • Wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest meinen Beitrag zu lesen, hättest Du bemerkt, dass ich genau auf den ausführlichen Testbericht von Appple-Gadgets verlinkt habe!

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